DPSG München und Freising

Die Pfadfinder wurden 1907 von Sir Robert Baden-Powell in England gegründet. 1909 kam die Pfadfinderbewegung aDie Pfadfinder wurden 1907 von Sir Robert Baden-Powell in England gegründet. 1909 kam die Pfadfinderbewegung auch nach Deutschland. Nachdem es zunächst viele unterschiedliche Splittergruppen gab, schlossen sich 1929 mehrere Gruppen zur Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zusammen. Der Diözesanverband München/Freising der DPSG ist Teil des Bundesverbandes und gliedert sich weiter in acht Bezirke und diese wiederum in insgesamt 59 einzelne Stämme auf. Die Bezirke von München und Freising sind:

Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt durch Arbeitskreise. Die einzelnen Arbeitskreise bieten unter anderem Fortbildungen und Freizeitaktionen für die aktiven Leiter*innen in den Stämmen und stehen den Leite*innen, den Stammes- und den Bezirksvorständen beratend sowie unterstützend zur Seite. Wichtige Anliegen des Verbandes sind unter anderem Themen wie Inklusion, Ökologie und Internationale Gerechtigkeit. Mit moderner Didaktik und den Grundsätzen der Pfadfinderei wie “learning by doing“ werden diese Themen interessant und abwechslungsreich für die Pfadfinder*innen aufbereitet. Zusätzlich gibt es eine, in mehrere Moduleunterteilte, Leiter*innenausbildung. Diese ist offiziell anerkannt und berechtigt auch zum Besitz der Jugendleiterkarte. Innerhalb der Bezirke gibt es wiederum die einzelnen Stämme. Diese sind meist an eine Kirchengemeinde eines Ortes oder, wie in München, eines Stadtteils angegliedert. Pro Stamm gibt es zwei gewählte Vorstände und mehrere Kindergruppen. Diese sind nach Alter zugeteilt, die Jüngsten sind die Wölflinge ab 6 Jahren, danach folgen die Jungpfadfinder ab 9, ab 12 ist man Teil der Pfadfinder-Stufe und ab 16 kann man zu den Rovern aufsteigen. Ab 18 ist es einem möglich selbst Jugendleiter*in einer Gruppe zu werden.


Der Diözesanverband München und Freising der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist Teil des Bundesverbandes der DPSG. Die räumliche Erstreckung des Diözesanverbandes entspricht im Wesentlichen dem Gebiet der Erzdiözese München und Freising. Die hierarchische Struktur des Diözesanverbandes ist wie in der Satzung des Verbandes beschrieben mit Bezirken und Stämmen aufgebaut. Dafür gibt es im Diözesanverband München und Freising für jede Altersstufe einen Arbeitskreis, der für stufenspezifische Leiterausbildung, die Vernetzung innerhalb des Verbandes und die Bedarfserfassung innerhalb der Stufen Sorge trägt.Die Ausbildung der Leiter ist dem Diözesanverband so wichtig, dass hierfür zusätzlich ein Bildungsreferat eingesetzt ist.Einen weiteren Schwerpunkt setzt der Diözesanverband auf die Themen Inklusion, Ökologie und Internationale Gerechtigkeit, für deren Umsetzung ein weiteres Referat zuständig ist.Des Weiteren berät und unterstützt der Diözesanverband seine Mitglieder, insbesondere Leiter und Vorstände in Bezirken und Stämmen, durch die Diözesanleitung und die Mitglieder der verschiedenen Gremien. Die Informationsfäden laufen bei den hauptamtlichen Mitarbeitern im Diözesanbüro zusammen.

Der Diözesanverband München und Freising führt und verwaltet zwei Jugendhäuser. Die zwei Selbstversorgerhäuser befinden sich in Seegatterl bei Reit im Winkel und in der Nähe von Fischbachau (Thalhäusl). Besonders stolz ist der Diözesanverband auf sein gut gepflegtes Archiv, das interessante Einblicke in die Geschichte des Diözesanverbandes seit seiner Gründungszeit gewährt. Es befindet sich in den Räumen des KorbiniansHaus der Kirchlichen Jugendarbeit in der Preysingstraße 93.